Selber Käse machen? Geht das?

Und wie das geht! 22 Igelkinder sind nun Profis in der Butter- und Käseherstellung. So viele Ausflüge sind in der Corona-Zeit gar nicht notwendig, wir holen die Erlebnisse stattdessen einfach in die Klasse.  

Nach einigen intensiven Bauernhof-Themenwochen kennen wir uns sehr gut mit artgerechter Tierhaltung, der Arbeit eines Bauern, der Herstellung von Lebensmitteln etc. aus. Da aber theoretisches Lernen bekanntlich ja nicht so spannend ist, wollten wir auch selbst etwas davon ausprobieren.

Pasteurisierte, frische Milch vom Waldviertler Biobauernhof war unser „Rohstoff“ für die Käseherstellung. Zuallererst schöpften wir den süßen Rahm ab und schüttelten ihn so lange in einem Schraubverschlussglas, bis wir Butter hatten. Die ließen wir uns natürlich gleich auf einem guten Schwarzbrot als Jause schmecken.

Erst danach befolgten wir ganz genau das Rezept zur Käseherstellung und füllten letztlich den Käsebruch in Förmchen. Diese Förmchen mussten dann über Nacht stehenbleiben. Erst am nächsten Tag ging es noch an den letzten Schliff. Während wir turnen waren, durfte der frische Käse noch in einer Salzlake baden. Rechtzeitig zur Jause konnten wir ihn schon aufschneiden und genießen. Besonders gut ist er auch, wenn man Schnittlauch oder Gewürze auf die Oberfläche streut. Das war ein Erlebnis!